Die Vinifikation

Erfahrung und Respekt vor einem Naturprodukt.

Weine können intensiv funkeln, hell strahlen, fruchtig, blumig und nach Gewürzen duften. Was unsere Augen und Nasen in den Gläsern wahrnehmen und welche Güte ein Jahrgang erreicht, darüber entscheidet nicht allein der Boden, die Sonnenstunden oder der Niederschlag. Denn nach der Lese beginnt die aufwändige Arbeit im Weinkeller. Modernste Computertechnik kann sicher auch im Weinkeller helfen – aber die Erfahrung und die feine Nase unseres Kellermeisters, die einen guten Wein zu einem Qualitätswein werden lässt, ersetzt sie nicht.

Bei der Vinifikation achten wir bereits beim Keltern der Trauben darauf, durch vorsichtiges Abpressen mittels moderner pneumatischer Membranpressen die Moste vor zu viel Gerbstoffen zu schützen. Die Moste werden durch das schonende und klassische Sedimentationsverfahren von Trübstoffen befreit. So gelingt es, nur reinen Traubensaft zur Vergärung zu bringen. Durch eine präzise, kühle Vergärung gewährleisten wir die optimale Erhaltung der fruchtigen Aromastoffe im Wein. Bei der Schönung und Filtration der Weine kommen ausschließlich Naturstoffe, wie Kieselgur und Bentonit zum Einsatz, die für eine schonende Weinbehandlung sorgen.

Anders als bei den Weißweinen, bei denen der reduktive Aspekt beim Ausbau im Vordergrund steht, werden unsere Rotweine kontrolliert oxidativ im Barrique ausgebaut.